Vom Azubi zum Filialleiter – wie Patrick Stotz seit 10 Jahren Menschen näher zusammenbringt
Vom Auszubildenden bis zum Filialleiter – Patrick Stotz zeigt, wie vielfältig und sinnstiftend eine Karriere bei Rhein-Neckar-Akustik sein kann. Seit 2015 wächst er mit jeder Aufgabe, jedem Kundenkontakt und jeder neuen Verantwortung – fachlich wie persönlich. Heute leitet er die Filiale in Wiesloch, hat zuvor als Ausbilder und Regionalleiter gearbeitet und begleitet seit Jahren Menschen auf dem Weg zu besserem Hören. Im Interview erzählt er, was ihn antreibt, warum er bei RNA geblieben ist und weshalb er unseren Beruf gerade jungen Talenten und Quereinsteigern ans Herz legt.
Ein Berufsfeld mit Zukunft
Warum hast du dich für RNA entschieden – und warum bist du geblieben?
„Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass hier keine Massenabfertigung betrieben wird. Das Auftreten der Mitarbeitenden, die hochwertige Einrichtung und der tolle Umgang mit den Kunden haben mich von Tag 1 an abgeholt.“
Dein Weg: vom Azubi zum Filialleiter
„Als ich 2015 meine Ausbildung begonnen habe, ahnte ich noch nicht, wohin mich meine Reise führen würde. In den ersten drei Jahren habe ich verschiedene Filialstandorte besucht und von den jeweiligen Meister:innen gelernt. Relativ schnell war klar: Der Geselle reicht mir nicht – ich wollte tiefer in die Materie eintauchen. Auf dem Weg zum Meister wurde ich nicht nur fachlich, sondern auch finanziell unterstützt und habe nach Bestehen der Prüfungen eine gründliche Einarbeitung zum Filialleiter durchlaufen. Verschiedene Standorte durfte ich so im Laufe meiner zehn Jahre bei RNA mit aufbauen und betreuen.“
Was gibt dir heute berufliche Stabilität?
„Hier wird gehalten, was versprochen wird. Solange jeder mit anpackt und sein Bestes gibt, stehen uns alle Türen offen. Kurze Kommunikationswege und flache Hierarchien erzeugen sehr schnell das Gefühl, angekommen zu sein. Und finanziell lohnt es sich natürlich auch!“
Warum ist die Hörakustik für dich ein Job mit Zukunftsperspektive?
„Schlecht gehört wird immer – und die Tendenzen sprechen klar dafür, dass auch in Zukunft regelmäßig ‚Hä?‘ und ‚Wie bitte?‘ über die Stammtische dieser Welt fliegen werden. Außerdem vernetzt sich der Hörgerätemarkt immer mehr mit anderen Produkten wie dem Smartphone als Schnittstelle verschiedener Kommunikationsmedien.“
Welche Rolle spielte das Vertrauen der Geschäftsleitung?
„Ich durfte von den Besten lernen, unter anderem von Lennart Goth, der mich intensiv auf die Aufgaben einer Filialleitung vorbereitet hat. Ich hatte jederzeit das Gefühl, ein offenes Ohr bei den Geschäftsführern zu finden und konnte mich auch auf die alteingesessenen Kolleg:innen jederzeit verlassen. Ich war außerdem frei, meinen eigenen Stil zu finden, ohne stumpfe Leitfäden befolgen zu müssen.“
Arbeiten im RNA-Team
Wie hat sich das Miteinander in deiner Zeit bei RNA entwickelt?
„Leute kommen, Leute gehen – damit muss man in einem wachsenden Unternehmen leben. Was aber immer geblieben ist, ist das Kerngefühl des Zusammenhalts. Es sind auch einige filialübergreifende Freundschaften entstanden. Firmenevents, Sommer- und Weihnachtsfeiern sowie Herstellerveranstaltungen oder die Hörgerätemesse wurden bisher immer gemeinsam zelebriert – mit viel Spaß an der Sache.“
Was bedeutet für dich „typisch RNA“?
„Zum Schluss funktioniert es immer. Egal wie knapp eine Deadline ist, egal wie groß das Projekt – wir haben über die Jahre alle Herausforderungen gemeinsam bewältigt und Großartiges geschaffen. Das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen, und genau das trägt zum Erfolg von RNA bei.“
Wie wichtig ist dir unser familiäres Umfeld?
„Ich wollte nie nur eine Nummer ohne Namen sein. Das bin ich hier definitiv nicht. Und selbst Mitarbeitende, die kaum ein Jahr bei uns sind, fühlen sich dank unserer Vernetzung durch filialübergreifende Events und unsere gemeinsame Firmen-App ‚meinRNA‘ nie weit voneinander entfernt.“
Was war dir als Ausbilder besonders wichtig?
„Ich wollte das weitergeben, was ich in meiner Ausbildung Positives erlebt habe. Gemeinsam lernen und wachsen – das ist das Großartige an unserem Beruf. Auch nach zehn Jahren Berufserfahrung kommt es regelmäßig vor, dass Auszubildende mir etwas zeigen, das ich vorher noch nie gehört oder erlebt habe.“
Wie zeigt sich der Austausch zwischen Filialen und Zentrale?
„Vor allem durch regelmäßige Filialleitungssitzungen und unseren Austausch über die firmeneigene App ist man permanent in Kontakt. Dieser Kontakt ist jederzeit respektvoll und angenehm.“
Erfolg, Lob und persönliche Meilensteine
Wann hattest du das Gefühl, beruflich etwas erreicht zu haben?
„Diese Momente gab es durchweg in meiner Laufbahn: die erste erfolgreiche Versorgung, positives Feedback von Kund:innen und Meister:innen, das Bestehen der Gesellen- und Meisterprüfung und mittlerweile die dritte Filiale, die ich führen darf. Auch die Begleitung unseres Nachwuchses hin zur Gesellenprüfung. Am schönsten ist es, wenn ich den Laden schließe und das Gefühl habe, etwas zurückgegeben zu haben.“
Wie war der Schritt vom Azubi zum Ausbilder?
„Komisch – man wächst aus der Azubirolle nur langsam heraus. Es ist wie beim Führerschein: Man hat ihn schnell, aber richtig fahren lernt man erst danach. Umso schöner ist es zu sehen, wie andere neue Dinge verstehen und selbst weitergeben.“
Warum hast du die Rolle des Regional- und Ausbildungsleiters abgegeben?
„Es war keine leichte Entscheidung. Man wird keiner Rolle gerecht, wenn man auf allen Hochzeiten tanzt. Gleichzeitig zwei Filialen zu leiten und filialübergreifend Ausbilder zu sein – das lässt die Zeit irgendwann nicht mehr zu. Schön war: Es war meine Entscheidung, wieder mehr Zeit in die Filialen zu stecken, und diese Entscheidung wurde mit viel Empathie und Unterstützung angenommen.“
Warum wolltest du wieder näher am Kunden arbeiten?
„Weil es das ist, was ich am besten kann und am liebsten mache. Hörgeräte anpassen, Familien wieder etwas näher zusammenrücken lassen und Menschen das Geschenk des Hörens lebenswerter machen. Und: RNA unterstützt mich, sollte ich in Zukunft meinen Fokus wieder ändern wollen.“
Welche Kundenmomente machen dich heute besonders stolz?
„Die kleinen Gesten: eine Packung Schokopralinen, eine nette E-Mail. Das zeigt mir, dass ich jemanden nachhaltig erreicht habe.“
Lernen, wachsen, Verantwortung übernehmen
Welche Chancen haben andere, einen ähnlichen Weg zu gehen?
„Am Ende hat es jeder selbst in der Hand. Wer wirklich anpacken will und einen Unterschied machen möchte, bekommt bei RNA einen Weg bereitet – auch wenn dieser vorher vielleicht noch nicht existiert hat.“
Wie hat RNA deinen Meister und deine Weiterbildung unterstützt?
„Ich durfte an Kursen und Workshops teilnehmen, die durch RNA finanziert wurden. Außerdem habe ich durch meine damaligen Meister viel gelernt – und das gebe ich heute selbst an meine Auszubildenden weiter.“
Welche Fähigkeiten sind für dich als Führungskraft wichtig geworden?
„Arbeit zu delegieren fiel mir anfangs schwer. Doch genau dafür hat man ein Team. Egal ob es aus zwei oder fünf Leuten besteht – wenn Aufgaben fair verteilt sind, wächst man zusammen.“
Dein Rat an junge Gesell:innen und Quereinsteiger:innen
„Fordert Verantwortung ein. Sprecht eure Vorgesetzten oder die Geschäftsführung an. Wer sich weiterentwickeln möchte, bekommt bei uns die Plattform dazu. Wir fördern aktiv Weiterbildungen und freuen uns über Eigeninitiative.“
Welche Bedeutung hat persönliche Entwicklung für dich?
„Wer glaubt, er sei noch die gleiche Person wie vor fünf Jahren, schaut zu selten in den inneren Spiegel. Man entwickelt sich – ob man will oder nicht. Die Frage ist nur: Lässt man es geschehen oder übernimmt man aktiv die Kontrolle? Ich bevorzuge Letzteres.“
Warum dieser Beruf mehr ist als ein Job
Warum fühlst du dich heute am richtigen Platz?
„Nach zehn Jahren hat man zwar noch lange nicht alles gesehen, aber genug, um souverän mit verschiedensten Menschen und Situationen umzugehen. Zu sehen, wie man Herausforderungen meistert, zeigt mir, dass ich vieles richtig gemacht habe.“
Was motiviert dich jeden Tag?
„Arbeit ist Arbeit – aber großartige Menschen machen jeden Tag besser. Kund:innen, Kolleg:innen, Gespräche, gemeinsames Lachen.“
Wann merkst du: ‚Dafür mache ich das hier‘?“
„Wenn das Verkaufen Nebensache wird und ich Menschen über Wochen begleite. Sie erzählen aus ihrem Alltag, von ihrer Familie und ihren Reisen – und man merkt: Trotz Altersunterschied hat man etwas gemeinsam.“
Wie erlebst du es, andere beim Wachsen zu begleiten?
„Es ist wie in einer Familie: Erst bekommt man Werkzeuge gereicht, später gibt man sie weiter. Zu sehen, wie andere darin besser werden, erfüllt mich mit Stolz.“
Was bedeutet für dich Sinn im Beruf?
„Wir machen hier etwas für die Menschen. Natürlich müssen wir kaufmännisch denken – aber jeder Abschluss bedeutet auch, dass jemand wieder freier am Leben teilnehmen kann.“
Persönlich, emotional, inspirierend
Wann wusstest du, dass die Hörakustik dein Beruf ist?
„Als ich sie verstanden habe. Das Ohr ist ein Zusammenspiel aus Physik, Chemie, Physiologie, Psychologie und sozialem Verhalten. Die Berufsschule in Lübeck war ein toller Anker, um in diese Welt hineinzuwachsen.“
Blick zurück: Was hättest du als Azubi nie für möglich gehalten?
„Mein Werdegang ist rückblickend faszinierend. Ich habe mich nie in einer leitenden Position gesehen – doch hier hat es sich organisch ergeben.“
Wie haben Verantwortung und Karriere dein Leben verändert?
„Mehr Verantwortung bedeutet mehr Mittel, das eigene Leben gestalten zu können. Und die Hörakustik wird auch in Zukunft gefragt sein – das gibt Sicherheit.“
Wie hältst du Karriere und Privatleben in Balance?
„Ich bin ja nicht nur Akustiker. Ich bin Ehemann, habe einen Hund und einen großen Freundeskreis. Ein Ausflug in die Berge oder an den See bringt mich schnell wieder runter.“
Warum würdest du RNA als Arbeitgeber empfehlen?
„Rhein-Neckar-Akustik empfehle ich als Arbeitsplatz, weil hier fachliche Kompetenz, echte Wertschätzung und Freude am Umgang mit Menschen auf eine Weise zusammenkommen, die jeden Tag erfüllen.“
Über Patrick Stotz
Name: Patrick Stotz
Start bei RNA: 2015 als Auszubildender
Heute: Filialleiter der Filiale Wiesloch
Stationen: Geselle, Meister, Ausbilder, Regionalleiter
Schwerpunkte: Nachwuchsförderung, Filialentwicklung, Kundenerlebnisse
Warum Hörakustik? Kombination aus Technik, Empathie & echter Lebensqualität
Wichtig für ihn: Teamgeist, Vertrauen und sinnstiftende Arbeit
